eike

  

Hi, ich bin Eike Smidt aus Oldenburg/ Deutschland und das ist der Blog in dem ich über meine Erfahrungen in Liepāja in Latvija schreibe. Hier mache ich eine Auslandsjahr im Rahmen des Europäischen Freiwilligenjahres.

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Das Weinachtsfest habn Swenja, Paricia und ich in Dimzēni verbracht. Dimzēni ist der Name des Hofes der Mutter unserer Koordinatorin Agata. In Lettland haben die Häuser an Stelle einer Hausnummer einen Namen. Und so hat der Hof von Iveta und Edgars, der sich in der Nähe von Jelgava befindet, den Namen Dimzēni.

An Heiligabend machten wir uns mit dem VW-Bus auf den Weg. Swenja, Patricia, Agata und Stas mit Davis und Oskars. Die Fahrt durch die ein wenig kalte aber sehr schöne Winterlandshaft, war sehr angenehm. Als wir von den geteerten Landstraßen auf die Schotterstraßen kamen, sagte uns Agata, dass es nicht mehr weit sei. Und da Jelgava in der Nähe von Rīga liegt und Rīga drei Stunden und 40 Minuten von Liepāja entfernt liegt, waren wir alle froh anzukommen.

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   Am 18. November war Latvijas dzimšanas diena (der "Geburtstag" bzw. der Jahrestag der Unabhängigkeit der Republik Lettland).  

 

 Für mich der bisher schönste Tag in Lettland, denn die Letten wissen wie man feiert. Alle Gerüchte, die Letten wären unpatriotisch, unfreundlich, langweilig und nicht so toll wie der Rest Europas (die Gerüchte stammen alle von Letten, die ich kennen gelernt habe), wurden an einem Tag widerlegt.

 

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Eigentlich war der Tag ganz normal. Wir sind mal wieder super spät aufgestanden weil wir in der Nacht davor in Fonatine Palace feiern waren. Um 11 Uhr waren wir dann bei der Arbeit, bei der Sonntagsschule. Und nach der Sonntagsschule hatte ich zu viel Zeit mit meinem Tee, dem lettischen Ottokatalog und meinem Handy, bei dem ich die Funktion des Speicherkartenformatierens gefunden habe. Ich dachte natürlich, dass Formatieren beim Handy wie beim PC nicht gefährlich sei und nur den Speicherplatz ordnet.

UND NICHT LÖSCHT!!!

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Ich weiß ja nicht was in mich gefahren war, aber am Freitag habe ich versucht per Anhalter nach Klaipēda zu fahren.

Liepaja_sniegIch hatte ja auch einen guten Grund: Ich wollte Nantje, die derzeit ein Freiwilligenjahr in Kaunas in Litauen macht, in Klaipēda treffen,  damit wir von da aus zurück nach Liepāja fahren. 

 

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...das trifft nicht nur auf die Natur zu sondern vor allem auf einen selber. Mit so vielen Veränderungen wie in diesem Frühjahr und ganz speziell jetzt im Mai, habe ich nicht gerechnet.

Aber wenn man nach der kalten Jahreszeit, die hier in Lettland ja doch stärker ausgeprägt ist als in Deutschland, endlich wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwacht, dann realisiert man erst seine Situation im Leben und fängt an darüber zu philosophieren. Und oft genug kommt man zu dem Shluss, dass Änderungen notwendig sind.

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Vācijā mēs svinam Ziemassvētkus ļoti plaši. Visos logos ir dekorācijas. Piemēram, sveces, egles, zvaigznes,eņģeļi, Ziemassvētku vecīši vai sniegavīri.

Mājās piparkūkas, cepumi un karstvīns smaržo ļoti garšīgi. Pilsētas centrā ir Ziemassvētku gaismas un tirgi. Tur mēs pērkam Ziemassvētku dekorējumus, cepumus un karstvīnu.

Adventes laikā visām ģimenēm ir Adventes vainags ar četrām svecēm uz galda. Katru svētdienu mēs aizdedzinām vienu sveci. Turklāt, mums ir Adventes kalendārs. Kalendārā ir par katru dienu viens saldums vai viena rotaļlieta.

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Seit einiger Zeit gehen Swenja und ich zum Tierheim von Liepaja, um mit Hunden spazieren zu gehen. Eigentlich war das Swenjas Idee, die sich neue Aktivitäten in ihr Freiwilligenleben holen wollte. Ein Tierheim schien für sie genau das Richtige, da sie ihren Hund in Deutschland vermisst und sich so wieder einen Hund, wenn auch nur auf Zeit, zulegen konnte. Als ich von der Idee hörte, dauerte es nur einen Bruchteil einer Sekunde bis ich Swenja entgegen rief: “Ich will da auch hin!!!”.

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Und wieder einmal geschah etwas, was ich zum ersten Mal im Leben gemacht habe: Ich habe zum ersten Mal an einem Wettlauf teilgenommen. Ein Wettlauf, der für mich sehr offiziell aussah. Auch wenn er es angeblich nicht war. Aber es gab alles, was für mich bei einem Wettlauf dazu gehört: Läufer (klar...ohne geht es nicht), einen Bus, der uns zum Start gebracht hat und wo wir uns umziehen konnten, eine Startnummer, einen Startschuss, eine Strecke (auf der wir auch Feuerwerk hatten, was aber glaube ich nicht zu uns gehörte), Polizeiabsperrungen und ein Ziel bei dem alles sorgfältig dokumentiert wurde. 

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Wenn man einen freien Tag hat, möchte man auch gerne etwas unternehmen. Besonders, wenn man in einem so schönen Land wie Lettland ist. Und dann auch noch in Kurland, das voll von Freiueitangeboten ist. So entschieden wir (Swenja, deutsche Freiwillige im Roten Kreuz Liepāja, Patricia und ich) uns, zum Wildpark "Cīruļi" zu fahren. Da beinahe alle Busse, die nach Rīga fahren an dem Zoo vorbeikommen, dachten wir uns es sei kein Problem, dass zwei Deutsche und eine Spanierin auf sich gestellt den Zoo finden würden. Ein Blick auf die Lettlandkarte und die Broschüre verriet dann auch, dass Kalvene unser Ziel sei. Am Samstagmittag machten wir uns auf den Weg. Doch als Patricia und ich in der Straßenbahn saßen wurde ich von Swenja angerufen, die zielich aufgebracht war, da wir erst jetzt auf dem Weg zum Bus waren. Und eine Haltestelle vor dem Busbahnhof kam dann die vernichtende SMS, dass der Bus nach Kalvene gerade gefahren sei.

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Jetzt ist es schon über 4 Monate her, dass ich mit lettischem Volkstanz anfing und damit ein ganz neues und wichtiges Kapitel meines Auslandsjahres aufschlug.

Am Abend des 29. Februars schrieb mir Liene, eine gute Freundin von Patrici und mir, eine Nachricht. Sie hat mich damals gefragt, ob ich noch immer an lettischem Volkstanz ineressiert wäre. Als ich Liene das erste Mal mit ihrer Tanzgruppe im September letzten Jahres tanzen sah, war ich so begeistert, dass ich ihr damals schon sagte ich wolle es unbedingt lernen.

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