Ausflug nach Grobina

Grobina

Jeden Sonntag (besser gesagt etwas mehr jeden zweiten Sonntag, da ich mir doch recht oft aufgrund von Feiern, Seminaren oder Reisen sonntags frei nehmen muss) arbeite ich in der Sonntagsschule der Diakonie. Die besteht im Wesentlichen aus 2 Lehrerinnen und zwischen 15 und 20 Kindern im Alter von 3-15 und eben mir. Von 11.00 – 14.00 Uhr basteln, spielen und singen die Kinder dann zusammen und bekommen von den Lehrerinnen Lektionen in Nächstenliebe und allgemein in christlichen Werten. Außerdem bekommen sie ein Müsli und ein paar Süßigkeiten, was bei der Armut mancher Eltern der Kinder nicht zu unterschätzen ist. Dieses Mal lief der Sonntag aber etwas anders ab, anstatt in der Diakonie trafen wir uns an einer Bushaltestelle und brachen dann gemeinsam nach Grobina auf.

Grobina
Jeden Sonntag (besser gesagt etwas mehr jeden zweiten Sonntag, da ich mir doch recht oft aufgrund von Feiern, Seminaren oder Reisen sonntags frei nehmen muss) arbeite ich in der Sonntagsschule der Diakonie. Die besteht im Wesentlichen aus 2 Lehrerinnen und zwischen 15 und 20 Kindern im Alter von 3-15 und eben mir. Von 11.00 – 14.00 Uhr basteln, spielen und singen die Kinder dann zusammen und bekommen von den Lehrerinnen Lektionen in Nächstenliebe und allgemein in christlichen Werten. Außerdem bekommen sie ein Müsli und ein paar Süßigkeiten, was bei der Armut mancher Eltern der Kinder nicht zu unterschätzen ist.

Dieses Mal lief der Sonntag aber etwas anders ab, anstatt in der Diakonie trafen wir uns an einer Bushaltestelle und brachen dann gemeinsam nach Grobina auf. Grobina ist eine kleine Stadt (eher ein Dorf) in der Nähe von Liepaja. Dort angekommen erkundeten wir zunächst eine alte Festung des Deutschen Ordens, die aber auf Grund der vergangen Zeit und vor allem der vielen Kriege sowie der Sowjetzeit nur noch eine kleine Ruine ist und nur noch mit viel Fantasie an die prachtvolle Festung, die sie einst wohl gewesen, erinnern kann.
Nachdem sich draußen alle etwas ausgetobt hatten, besuchten wir einen Kindergottesdienst, der im Endeffekt mehr Theateraufführung als Gottesdienst war, was mir sehr gut gefiel.;)

Anschließend gingen wir mit mehr als hundert anderen Kindern in die große Gemeindehalle Grobinas. Dort sollte wartete ein großes und vor allem kostenloses Buffet auf uns, doch bevor wir uns auf das Buffet stürzen konnten, gab es eine Lautsprecheransage, dass wir uns doch bitte alle vor der großen Bühne der Halle versammeln sollen.
Kaum hatten sich alle einen freien Platz gesucht, da öffneten sich auch schon die Vorhänge und ein Clown betrat die Bühne. Was folgen sollte, war die beste Clown-show meines Lebens (nicht dass ich allzu viele gesehen habe, aber trotzdem: Die war echt gut!!). 5, von einer großarteigen Musik begleitete, Clowns erzählten in den nächsten 60 Minuten wunderschöne Geschichten über Liebe, Wut, Trauer und Freundschaft, ohne dabei auch nur ein Wort zu benutzen. Und als die Show zu Ende war kamen sie zurück auf die Bühne und warfen zahlreiche mehrere Meter große Ballons und gefühlt Tonnen an Konfetti in die Menge. Es war wirklich schön mit anzusehen wie viel Spaß die Kinder damit hatten und ich wurde schon etwas neidisch, dass ich nicht mehr so klein war wie sie…;)