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Auf den ersten Blick mag es merkwürdig erscheinen in einem Blog über Freiwilligendienst im Ausland über den Urlaub zu Hause zu berichten, aber ich finde, dass gerade das Nachhause-kommen nach so einer langen Zeit im Ausland eine wichtige und interessante Erfahrung ist.
Daher hier eine kleine Zusammenfassung über meine zwischenzeitliche Heimkehr.



Auf den ersten Blick mag es merkwürdig erscheinen in einem Blog über Freiwilligendienst im Ausland über den Urlaub zu Hause zu berichten, aber ich finde, dass gerade das Nachhause-kommen nach so einer langen Zeit im Ausland eine wichtige und interessante Erfahrung ist.

Daher hier eine kleine Zusammenfassung über meine zwischenzeitliche Heimkehr.


Daher hier eine kleine Zusammenfassung über meine zwischenzeitliche Heimkehr.Es war schon ein sehr schönes Gefühl nach fast 5 Monaten wieder nach Deutschland zu kommen und ich hab mich bereits im Flughafen in Riga ungemein auf meine Freunde und auf meine Familie gefreut. Im Flughafen traf ich dann auch gleich noch 3 Franzosen, die ich von Feiern aus Riga kannte und da sie den gleichen Flug wie ich gebucht hatten verging die Reisezeit nach Frankfurt buchstäblich wie „im Flug“.


Am Abend bin ich dann schließlich in Würzburg angekommen. Es war natürlich total schön die eigene Familie wieder zu treffen, aber, abgesehen von der Autofahrt nach Würzburg, blieb nicht viel Zeit über mein Leben in Lettland zu berichten, denn noch am selben Abend stand das an, was die gesamten nächsten 13 Tage dominieren sollte: Freunde Treffen und Feiern!

Es war schon komsich wieder in Deutschland zu sein...ich erinnere mich, wie ich am zweiten Tag durch die Stadt gelaufen bin und mich andauernd eschreckte, weil ich alle Leute verstand die sich dort auf den Straßen unterhalten haben. Und spätestens als ich im Bus anch Hause den Unterhaltungen gelauscht habe, bagann ich Lettland zu vermissen.
Aber es gab natürlich auch viele positive Aspekte, wie meine Freunde endlich wieder zu sehen und endlich wieder mit Büssen und Straßenbahen zu fahren, die einem eine realistische Zeit zum Aussteigen lassen und mitunter ihre Fortbewegungsmittel auch tatsächlich beherrschen. Aber die beiden Dinge die mich am Meisten freuten waren eine echte Heizung (also kein Holzofen oder blöde Zentralheizung) und die Tatsache nicht jeden Tag kochen zu müssen. Als ich dann nach ein paar Tagen endlich mal wieder Sauerbraten und vor allem wieder einen echten Döner gegessen hatte, fühlte ich mich wieder vollkommen zu Hause. Hinzu kam, dass ich in meiner Zeit in Lettland einige Gebrutstage verpasst hatte und es daher eigentlich immer einen Grund zum Feiern gab...:)


Außerdem standen auch ein gemütliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie und eine eher weniger gemütliche dafür aber umso lustigere Silvesterfeier mit den besten Freunden an.



Die Tage in Deutschland vergingen daher wie im Flug und gerade als ich mich wieder richtig eingelebt hatte, waren die 13 Tage auch schon wieder vorbei und der Tag des Rückfluges gekommen.
Einerseits war ich traurig Freunde und Familie wieder verlassen zu müssen, aber andereseits vermisste ich auch meine Freiwilligen-Freunde in Lettland und außerdem würden auch in Deutschland bald wieder Arbeit, Schule oder Studium meiner Freunde losgehen und ich war mir durchaus darüber im Klaren, dass es dann nicht soweiter gehen würde, sondern schnell wieder der Alltag Einzug finden würde.


Ich machte mich also mit gemischten Gefühlen zum Flughafen auf und schaute im Flugzeug kurz nach dem Abhen noch einmal etwas wehmutig aus dem Flugzeugfenster nach Deutschland zurück. Doch als ich später mit dem Bus aus Riga in die erste Straße Liepajas bog und die ersten Vertrauten Gebäude erblickte, geschah etwas merkwürdiges...ich hatte das komische Gefühl nach Hause zu kommen...